Vitamin K-Test (K1, MK-4, MK-7)
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Der Blutspiegel erfasst die tagesaktuelle Zufuhr, nicht aber die Gewebesituation. Es werden K1, MK4 und MK7 gemessen.
Was ist der Unterschied zwischen Vitamin K1 und Vitamin K2?
Vitamin K kommt im Blut in zwei Formen vor: K1 (Phyllochinon aus grünem Blattgemüse) und K2. K2 wird im Körper aus K1 umgewandelt und zusätzlich über fermentierte Lebensmittel aufgenommen. Beide Formen sind wichtig für die Aktivierung von Proteinen, die Calcium regulieren.
Vitamin K kommt im Blut in zwei Formen vor: K1 (Phyllochinon aus grünem Blattgemüse) und K2. K2 wird im Körper aus K1 umgewandelt und zusätzlich über fermentierte Lebensmittel aufgenommen. Beide Formen sind wichtig für die Aktivierung von Proteinen, die Calcium regulieren.
K1 spielt vor allem eine Rolle in der Leber und ist wichtig für die Blutgerinnung, da es den Gerinnungsfaktor Prothrombin aktiviert. K2 verteilt sich stärker im Gewebe und ist besonders relevant für die Wirkung von Vitamin D im Körper.
K2 gibt es in verschiedenen Formen, die nach ihrer chemischen Struktur als MK4 bis MK13 bezeichnet werden. Am besten untersucht sind MK4 und MK7.
Wann werden die Vitamin K-Metabolite K1, MK4 & MK7 bestimmt?
- Zur Untersuchung des Vitamin K-Versorgungsstatus bei Patienten, bei denen Veränderungen des Knochenstoffwechsels vorliegen, die den Biomarker ucOsteocalcin beeinflussen (z.B. Osteoporose mit hohen Turnover von Knochengewebe, Kindern/Jugendlichen im Wachstum sowie bei Knochenheilung (Fraktur).
- Zur Differenzierung der drei analytisch zugänglichen Metabolite, z.B. zur Kontrolle der Aufnahme bei Supplementierung.
Weiterführende Diagnostik:
- ucOsteocalcin (ucOC): Zur Bestimmung der funktionellen Verfügbarkeit von Vitamin K2 (aussagekräftig bei unverändertem Knochenstoffwechsel)
Anleitungen
