HK zur intrazellulären Berechnung ➕für Mineralstoffprofil

➕Das gewünschte Mineralstoffprofil muss zusätzlich gebucht werden.
Der Hämatokrit (HK) wird genutzt, um auf Grundlage der Vollblutmineralanalyse die intra-erythrozytären Konzentrationen zu berechnen.
Optimierung der Vollblutmineralanalyse durch Berechnung der intrazellulären Konzentrationen:
Die Vollblutmineralanalyse zeigt den Gesamtversorgungsstatus, unterscheidet aber nicht zwischen Serum- und Speicherpool in den Zellen. Mithilfe des Hämatokritwertes und der typischen intra-extrazellulären Verteilung lassen sich intrazelluläre Konzentrationen von Mineralstoffen berechnen, die zu einem beträchtlichen Anteil intrazellulär vorkommen.
Die Berechnung der intrazellulären Konzentrationen ist validiert für: Magnesium, Selen, Zink, Kalium, Phosphor, Chrom, Kupfer, Mangan sowie Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber.
Dies liefert wertvolle Zusatzinformationen:
- Vollblut normal, intrazellulär niedrig: Aktuelle Zufuhr ausreichend, aber langfristig unzureichend. Eine Ernährungsanpassung oder Supplementierung könnte dennoch sinnvoll sein.
- Vollblut niedrig, intrazellulär normal: Hinweis auf gesteigerten Bedarf trotz guter Versorgung, z. B. durch Entzündungen, die Mineralstoffe ins Gewebe umverteilen. Eine vorübergehende Erhöhung der Zufuhr kann ratsam sein.
Die Berechnung der intrazellulären Konzentrationen ist nur als Ergänzung eines der Mineralstoffprofile möglich. Es muss also zusätzlich zu dem gewünschten Mineralstoffprofil beauftragt werden.
Folgende Mineralstoffprofile dürfen kombiniert werden:
» Mineralstoffprofil 11+6
» Mineralstoffprofil 11+4
» Mineralstoffprofil 7+2
» Mineralstoffprofil 11+28
Anleitungen
